Webshop ist offen

S'gibt T-Shirt für Frauen, Shirts für Herren, Shirts für Kids
Tragtaschen zu kaufen, alle Shirts sind von American Apparel/USA hergestellt und wurden von Graphein/FR von Hand bedruckt (Siebdruck). Die Kinderlätzli haben wir bei den ersten drei Konzerten alle verkauft, scheint ein Renner zu sein, werden aber neue drucken lassen, werde euch dann informieren.
Der Hammer kommt aber jetzt: Alle, wiirklich ALLE alten CD's (Ja, auch "die Erste"), sind ab sofort erhältlich.
SOLD OUT
Das Konzert in den Mühle Hunziken in Rubigen/Bern ist AUSVERKAUFT!
Der Gustav spielt aber auch:
diesen Mittwoch, 10.2, um 18h auf dem Place Python in der Stadt Freiburg ein Minikonzert Live auf Radio FR (dt+fr)

NEUE INTERNETSEITE
Stolz verkünde ich hier und jetzt mit lautem Schall, Weihrauch, Wirrrrrrrrrbeln und GONGs: DIE BRANDNEUE INTERNETSEITE. (mit BLOG!!!! welch Wahnsinn.)
Zudem ein neues Album, das am 12.2. rauskommt, eine neue Tour ab 5.2. und eine erste Singleauskoppelung:
kaufen bei iTunes
oui, en français - et que en français - und momentan auf dem Weg die Radios davon zu überzeugen, dass es ein Hammerhit ist.
Falls du immer Gustav mässig à jour bleiben möchtest, so schreibe dich doch im newsletter ein.
Viel Vergnügen beim Surfen.
AUFNAHMEN "666"
Hier paar Impressionen aus der Stallung. Der Hugandi, der Australier und ich waren im Outback Fribourg im Studio. "La fonderie" hiess das wunderbare Aufnahmeparadies. Haben gut gewerkelt, sind viele Leute vorbeischauen gekommen und haben mitgetrötet. Da, mal klicken, mein Freund _>
Aufzeichnungen aus dem Kellerloch
C., meine liebe Freundin vom Bundesamt für irgendetwas, lic. phil. Psychologin und meine liebste Zuhörerin und Beraterin, wenn ich mal wieder die ganze Welt gegen mich habe, und am jammern, wehklagen oder am grundlos lamentieren bin, die liebe C. also, hat letzthin den richtigen Fachausdruck für meinen momentanen Gefühlszustand gefunden: vulnerabel. Leicht verletzlich, verletzbar. Zu "vulnerabel" gesellen sich noch empfindlich, empfänglich, dünnhäutig, ichgestört, offen, so richtig offen, alle Fenster offen, ein verdammter Durchzug durchs ganze Haus, so siehts momentan in mir aus. Grund für diesen "Vulerabelinstabilitätseelenluftzug" ist der Endspurt für mein neues Album, das anfangs 010 erscheinen wird. Da mag ich grad überhaupt nichts vertragen, alles geht geradewegs rein und nistet sich irgendwo in den tiefsten Schlupfwinkeln meiner geschundnen Seele ein.
Seit einigen Tagen bin ich mit einem wunderbaren Team hier in der Stadt Freiburg im Studio. Spur für Spur werden nun die Songs, die ich in den letzten Monaten in mühsamster Arbeit auf Papier gebracht habe, von virtuosen Musikern aus der ganzen Schweiz eingespielt und von Darren, dem wohl am besten deutschsprechendsten-aber-kein-einziges-Wort-auf-französisch-verstehenden Australier weltweit, aufgenommen (ich weiss noch bis jetzt nicht, wie der ohne Französischkenntnisse den Weg ins Studio gefunden hat - Australier halt, die sind es gewohnt, sich durchzuschlagen). So wird französisch, englisch, spanisch, luzernern -, berner -, züri - und seislerdeutsch gesprochen und man versteht sich gut, wenn nicht verbal, dann sicher mit Musik. Im Übrigen schreibe ich diese Zeilen gerade in meinem Aufnahmekämmerchen, währenddessen der Andi auf seinem Schlagzeug irgendwelche Pauken stimmt und ein berndeutsches Liedchen singt, der Darren brüllt in seinem Regieraum englische Fluchwörter, die ich noch nie gehört habe, fluchen deshalb, weil das Mischpult nicht so funktioniert, wie es sollte, der welsche Pianist fragt mich zum hundertsten Mal: "je dois jouer le ré mineur comme ça (er spielt) ou comme ça (er spielt ihn noch einmal - ich höre keinen Unterschied). "Spöu ne ifach irgendwie, nondetschö!" sage ich.
Eingekerkert in schwarze Räume, in denen überall Kabel und Mikrofone, Pommes Chips und Bierdosen, Notenpapier und Songtexte herumliegen, entstehen Tonspur für Tonspur die Arrangements der Songs. Der vorerst noch magere Knochen, an dem nur ein Schlagzeug, ein Bass und eine Gitarre klebt, bekommt mit jedem neuen Musiker, der unsere Katakombe betritt, mehr Fleisch und wird nach und nach ein saftiger Schinken. Wird gut, glaube ich. Hoffe ich. Es muss. Zuviel Arbeit, Zeit und Herzblut steckt in diesen Liedern, das Album muss gut werden. Aber wird es gut? Ja es wird! Nein, es muss besser werden, alles zu wenig gut. Das beste muss es werden. Und wenn nicht? Doch, es wird, nein es wird schlecht, doch, nein, vielleicht ... oh Gott, oh Gott, ich bin derart im Selbstzweifel und in der Selbstzerfleischung, dass ich schon gar nicht mehr richtig höre, was gut oder schlecht ist, was nach Inhalt oder nach Bullshit klingt. Zum Glück sind da Leute um mich herum, die noch frische Ohren haben und alles mit etwas Abstand und Nüchternheit betrachten können. Ach, ich will euch nicht mit diesem Studio-Zeugs den schönen Samstag vermiesen. Einfach soviel, ich bin hier in der Grube, hadere mit mir und meiner Musik, es geht auf und ab und auf, und auf - ja, es geht vor allem aufwärts. Noch paar Wochen und dann komme ich wieder raus. Raus ins Leben.
Liebe Grüsse aus dem Kellerloch, Gustav
PS:
Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn nach anderthalb Jahren Arbeit das Album fix fertig in meiner Hand liegt, und der erste, der mir über den Weg läuft salopp und kühl meint: "Nicht schlecht deine neues Album, aber die älteren CDs gefallen mir viel besser." Dann wird es mich - wie bei den letzten fünf Produktionen - innerlich zerbersten und ich werde die Welt und ihre rüpelhaften Bewohner wieder einmal verfluchen, dann gehe ich zu meiner Freundin C., phil. lic. Psychologin im Bundesamt für irgendetwas, sie tröstet, berät und baut mich dann wieder auf.









